Open Source first - nicht Open Source um jeden Preis
Wir bevorzugen Open-Source-Lösungen, wenn sie die Anforderungen eines Projekts mindestens ebenso zuverlässig erfüllen wie eine proprietäre Alternative. Dieser Grundsatz lässt sich mit „Open Source first“ zusammenfassen.
Gleichzeitig wäre es fachlich nicht seriös, Quelloffenheit zum einzigen Entscheidungskriterium zu machen. Eine Lösung muss zum Einsatzzweck, zum Budget, zu den vorhandenen Kompetenzen und zu den organisatorischen Abläufen des Kunden passen. Auch Barrierefreiheit, Benutzerfreundlichkeit, notwendige Schnittstellen, Supportmöglichkeiten und rechtliche Anforderungen spielen eine Rolle.
Deshalb können einzelne Projekte bewusst kommerzielle oder proprietäre Komponenten enthalten. Ein typisches Beispiel sind Premium-Themes oder visuelle Editoren innerhalb von WordPress. WordPress selbst ist Open Source; eine zusätzlich eingesetzte Erweiterung kann dennoch einer kommerziellen Lizenz unterliegen. In solchen Fällen legen wir offen dar:
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welche Komponente nicht quelloffen ist,
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warum sie eingesetzt werden soll,
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welche wiederkehrenden Kosten entstehen,
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wem die Lizenz zugeordnet ist,
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welche Abhängigkeiten daraus folgen,
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und welche offene oder technisch neutralere Alternative verfügbar wäre.
Diese Transparenz ist ein wesentlicher Bestandteil unserer Arbeit. Kunden sollen nicht erst bei einem Anbieterwechsel oder nach Ablauf einer Lizenz erfahren, dass eine zentrale Funktion von einem geschlossenen Produkt abhängt.
Unser Ziel ist daher kein ideologischer Reinheitsnachweis. Unser Ziel ist ein sinnvoll aufgebautes System mit möglichst viel Kontrolle, nachvollziehbaren Abhängigkeiten und einer belastbaren Ausstiegsstrategie.