Was Open Source bedeutet
Open-Source-Software ist Software, deren Quellcode eingesehen werden kann und deren Lizenz bestimmte Rechte zur Nutzung, Prüfung, Veränderung und Weitergabe gewährt. Die jeweils konkreten Rechte und Pflichten ergeben sich aus der Lizenz des einzelnen Projekts.
Der offene Quellcode unterscheidet Open-Source-Software grundlegend von vielen proprietären Angeboten. Bei geschlossener Software können Nutzer in der Regel nur die bereitgestellte Anwendung verwenden. Wie sie im Inneren funktioniert, welche Änderungen technisch möglich wären und wie Daten verarbeitet werden, bleibt häufig nur dem Hersteller vollständig bekannt.
Open Source schafft dagegen die Möglichkeit, technische Vorgänge nachzuvollziehen, Fehler unabhängig zu untersuchen und Anpassungen vorzunehmen. Außerdem kann eine andere fachkundige Stelle den Betrieb oder die Weiterentwicklung übernehmen, sofern die technischen Voraussetzungen und Lizenzbedingungen erfüllt sind.
Open Source bedeutet jedoch nicht automatisch:
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dass jede Leistung kostenlos ist,
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dass keine Wartung erforderlich ist,
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dass jede Software ohne Prüfung sicher ist,
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dass jede Installation automatisch datenschutzkonform arbeitet,
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oder dass beliebige Änderungen ohne Lizenzpflichten weitergegeben werden dürfen.
Kosten entstehen weiterhin durch Beratung, Konzeption, Einrichtung, Anpassung, Hosting, Updates, Datensicherung, Überwachung, Support und Schulung. Der wesentliche Unterschied besteht darin, dass Kunden nicht zwingend für das bloße Nutzungsrecht einer geschlossenen Plattform zahlen. Vergütet werden vor allem die fachlichen und technischen Leistungen, die einen zuverlässigen Betrieb ermöglichen.
Für uns ist Open Source daher vor allem ein Organisations- und Qualitätsprinzip: Software soll überprüfbar, übertragbar und langfristig beherrschbar bleiben.